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Dienstversammlung der Orts- und Gemeindebrandmeister im Landkreis Lüchow-Dannenberg

hbi Dannenberg. Am vergangenen Wochenende lud Kreisbrandmeister Claus Bauck die Lüchow-Dannenberger Orts- und Gemeindebrandmeister zur Dienstversammlung Mensa des Fritz-Reuter-Gymnasiums nach Dannenberg ein. Sein Jahresbericht lässt die Lüchow-Dannenberger Blauröcke positiv in die Zukunft schauen, wenn auch nicht alles optimal scheint.

Insgesamt versehen 2893 aktive Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden ihren Dienst an der Allgemeinheit in unserem Landkreis. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr (2927) um etwa 1% gesunken. Auch die Anzahl der Jugendfeuerwehr-Angehörigen ist mit 428 Jugendlichen deutlich unter dem Stand von 2017 (486) geblieben. Anlass zum Optimismus geben aber die Kleinsten – 356 Jungen und Mädchen (Vorjahr: 334) sind in der Kinderfeuerwehr im Landkreis aktiv. Bauck betonte an dieser Stelle erneut, wie enorm Wichtig die Nachwuchsarbeit ist. Denn schon jetzt haben kleinere Feuerwehren Probleme damit, ihre Einsatzbereitschaft am Tage aufrecht zu erhalten. Im Ganzen 68 Feuerwehren, davon 2 Werkfeuerwehren gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg. 35 Feuerwehren betreiben eine Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehren gibt es 28. Gerade die letzten beiden Zahlen zeigen das enorme Potential der Nachwuchsarbeit.

Diese 68 Feuerwehren rückten in 2018 zu insgesamt 266 Brandeinsätzen, darunter leider auch 5 Großbrände aus . Darunter befanden sich auch 79 Fehlalarme, wovon 71 durch Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden. Die Zahl der Hilfeleistungseinsätze blieb mit 142 mehr als deutlich hinter den Erfahrungen aus 2017 zurück, was an den zahlreichen Sturmeinsätzen in 2017 lag, erklärte Bauck.

In seinem Bericht hob Claus Bauck das neu eingerichtete Einsatznachsorgeteam im Landkreis hervor. Ein Team von 6 sog. „PEERs“ bilden dieses Team rund um Pastor und Notfallseelsorger Bernd Paul aus Küsten. Diese Kameraden sind besonders geschult und stehen allen Einsatzkräften zur Besprechung und Verarbeitung besonders belastender Einsätze zur Verfügung und können über die Leitstelle angefordert werden. Sie sollen helfen, den psychischen Stress, den manch ein Einsatz mit sich bringt, zu bewältigen.

Der 1. Kreisrat Claudius Teske blickte optimistisch auf den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Dannenberg. Die Arbeiten kommen gut voran, der anvisierte Bezugszeitraum für Oktober 2019 sei realistisch. Auch mit der Finanzierung der weiteren Bauabschnitte sei man schon ein gutes Stück weiter gekommen.

Besonders kritisch betrachtete Bauck die Beschaffung von Fahrzeugen für den Katastrophenschutz aus Bundesmittel. Nicht nur die lange benötigte ABC-Messkomponente lasse auf sich warten, auch bei der Verteilung von Löschfahrzeugen für den Katastrophenschutz rangiere Lüchow-Dannenberg leider weiterhin sehr weit hinten auf der Prioritätenliste. Auch der Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols (CDU) äußerte sich in seinem Grußwort zu der Problematik.

Am Ende blieb fest zu halten, dass die Feuerwehren im Landkreis Lüchow-Dannenberg gut aufgestellt sind und über hoch motivierte Feuerwehrfrauen und -Männer verfügen. Diesen Kameradinnen und Kameraden sprachen alle anwesenden Gäste und Kreisbrandmeister Claus Bauck ihren tiefen Dank aus.

Der vollständige Jahresbericht des Kreisbrandmeisters für das Jahr 2018 wird demnächst auf www.kfv-dan.de veröffentlicht.


Bericht: Heiko Bieniußa, Pressereferent KFV DAN
Bild: Heiko Bieniußa, Pressereferent KFV DAN
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