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43. Mitgliederversammlung der Lüneburger Feuerwehren

Auf der 43. Mitgliederversammlung der Lüneburger Feuerwehren wurde Oberbürgermeister Ulrich Mädge mit der Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet und eine neue Drehleiter übergeben.

Eine Mitgliederversammlung fast wie immer, aber eben nur fast. Zahlreiche Gäste aus Rat, Verwaltung sowie befreundeten Feuerwehren und Hilfsorganisationen wurden durch Stadtbrandmeister Thorsten Diesterhöft begrüßt. Ein großes Dankeschön richtete Diesterhöft an alle Einheitsführer und Funktionsträger sowie an alle Kameradinnen und Kameraden für die geleisteten Einsatz- und Übungsdienste im Jahr 2018, „Ihr alle sorgt dafür, dass die Feuerwehr Lüneburg funktioniert". Erneut stieg die Einsatzzahl nun auf 874, womit der Vorjahresrekord von 871 wieder eingestellt wurde.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Volker Gätjens berichtete von genaueren Zahlen und einigen besonderen Einsätzen. Aufgegliedert in 52 Entstehungsbrände, 154 Kleinbrände, 28x Mittelbrand, 6x Großbrand, 136 Brandmeldeanlagen (34 zu Recht), 55 Heimrauchmelder (17 zu Recht), 109 Türöffnungen, 53 Sturmeinsätze, 51 Wasserschäden und viele weitere Einsätze, die nicht in die Hauptkategorien passen. „Alles in Allem ein ganz normales Jahr für eine Feuerwehr unserer Größe“, so Gätjens. Einige der zusätzlich vorgetragenen Einsätze finden Sie in den Berichten unserer Homepage.

Die Mitgliederzahlen blieben stabil, 142 aktive Einsatzkräfte, 76 Jugendfeuerwehr- und 62 Kinderfeuerwehrmitglieder. Unsere Alters- und Ehrenabteilung besteht aktuell aus 99 Kameradinnen und Kameraden. Auch der BereIch Ausbildung kann sich sehen lassen. Die 25 Lüneburger Ausbilder organisierten zahlreiche Fortbildungen und Unterweisungen für die Feuerwehr Lüneburg. Zusätzlich nahmen Lüneburger Feuerwehrleute an 32 Lehrgängen der NABK sowie 137 Lehrgängen und Fortbildungen an der FTZ Scharnebeck teil. Auch ist die Feuerwehr Lüneburg seit 2018 wieder anerkannte Ausbildungsstätte für Feuerwehrtaucher nachdem unser Leiter Tauchdienst, Oliver Stapelfeldt, die Prüfung zum Lehrtaucher der Stufe 2 bestanden hat.

Neben dem Feuerwehrdienst fanden auch zahlreiche weitere Veranstaltungen und Aktivitäten statt. Jeden Donnerstag Schwimmen im Sportbad, Osterfeuer in Häcklingen, Ochtmissen, Oedeme und in der Kleingartenkolonie Moorfeld. Dazu das Sommerfest in Rettmer, das Wehrvergnügen Mitte, das 150.Jubiläum des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und viele Mehr.

Die Kinderfeuerwehren verzeichnen einen weiterhin positiven Trend, so stieg die Mitgliederzahl von 58 auf 62 Mitglieder. Neun Mitglieder traten mit vollendung des 10. Lebensjahres in die Jugendfeuerwehr über. Neben der Teilnahme an einer Facebookaktion, aus der wir als Sieger hervor gingen, nahmen die Kinderfeuerwehren auch am 150. Jubiläum des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen teil. Zusätzlich gab es Aktionen wie eine Fahrradtour und eine Müllsammelaktion. Ein besonderes Highlight war aber das Kreiskinderfeuerwehr-Zeltlager in Erbstorf. Auch der gemeinschaftliche Dienst aller Lüneburger Kinderfeuerwehren fand großen Anklang. Bei schönstem Wetter gab es Spiele ohne Grenzen mit anschließenden Grillen.

Auch die Jugendfeuerwehr hatte von einem spannenden Jahr zu berichten. 1364 Dienststunden und zusätzliche 1337 Betreuerstunden für Dienstvorbereitungen, Fortbildungen und Sitzungen wurden geleistet. 28 Jugendliche erwarben die Jugendflamme Stufe 1, 12 Weitere die Jugendflamme Stufe 2. Auch die Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise beim Waffelbacken in der Stadt aber auch Laternenumzüge und die Teilnahme am Kopeumzug, kam nicht zu kurz. Mit einem Projekt unter dem Namen „Kleine Shirts, große Aufgaben #Ehrenamt kleidet“ konnte über unseren Stadtfeuerwehrverband Lüneburg e.V. die Finanzierung von Shirts und Sweatjacken für unsere jungen Kameradinnen und Kameraden sichergestellt werden. Das größte Highlight war das Landeszeltlager in Wolfshagen im Harz. Von insgesamt 151 Gruppen belegte die Jugendfeuerwehr Ochtmissen den 18. Platz. Acht Jugendliche traten im Berichtsjahr in die aktive Feuerwehr über.

Beförderungen:

Zum Löschmeister: Lukas Müller, Karsten Danner

Zum Oberlöschmeister/in: Julia Kröger, Marcel Trennert, BenRejmann, Andreas Bien, Lars Classen, Frank Schettler und Karsten Kozian.

Zum Hauptlöschmeister: Sven Breiter

Zur Hauptbrandmeisterin: Meral Fischer

Ehrungen für 25 Jahre aktiv: Markus Henke, Stefan Herbst und Christian Grawe.

Ehrung für 40 Jahre aktiv: Thorsten Hannig.

Henning Wolf erhielt das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber

Das Sportabzeichen erwarben Philipp Schedewie, Niklas Wilken, Mario Rolfs, Andreas Paul, Julian Hilken, J.-C- Stegen, Mareike Raab, Thomas Raab und Cornelius Grimm.

Die Ehrennadel der FUK Niedersachsen in Gold wurde Volker Haase verliehen.



Besondere Ehrung:

Eine außergewöhnliche Ehrung wurde Oberbürgermeister Ulrich Mädge zu Teil. Mädge erhielt die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille überreicht durch den Regierungsbrandmeister Dieter Ruschebusch. Oberbürgermeister Mädge fördert kontinuierlich die Feuerwehr und ist auch bei Einsätzen immer wieder anwesend um sich über die Lage zu informieren. Er setzte sich für die Einführung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100€ für alle Einsatzkräfte ein. Er übernahm Schirmherrschaften bei verschiedenen Veranstaltungen der Feuerwehr, zuletzt bei der Feuerwehrmeile zum 150. Jubiläum des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen. Als Dank und Anerkennung erhielt Mädge nun die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille.



Fahrzeugübergabe:

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurde die neue Drehleiter durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge an Stadtbrandmeister Thorsten Diesterhöft und Ortsbrandmeisterin Meral Fischer feierlich übergeben. Die Beschaffung wurde in der Beschaffungsplanung im Jahr 2013 für das Jahr 2019 geplant und konnte Termingerecht übergeben werden. Mit einer kleinen Show wurde die neue Drehleiter auf der Veranstaltung durch Oberbürgermeister Mädge, Stadtbrandmeister Diesterhöft und Ortsbrandmeisterin Fischer enthüllt.



Daten zur Drehleiter

Fahrgestell: Mercedes Benz Atego
300PS Motor mit vollautomatischem Wandlergetriebe und EURO 6
Aufbau: Magirus aus Ulm
Leiterpark 32m lang, abknickbar und teleskopierbar, Rettungskorb für 500kg ausgelegt.
Ausstattung:
Elektrisch bedienbarer Wasserwerfer,
feste Wasserführung im letzten Leiterpark,
Heckwarnsystem,
Rückfahrkamera,
Einparkhilfe,
Kamerasystem für Abstützung,
Kamera im Gelenkarm (Überwachung des Korbes im abgewinkelten Zustand),
Kamera im Korb,
Sitzheizung im Hauptbedienstand,
Schwerlastkrankentrage für Personen bis 240kg,
Skybeam (Beleuchtung nach oben zur Erkennung von Hindernissen wie Stromleitungen etc.),
Schwingungsdämpfung im Leiterpark,
Fallsicherung im Leitersatz,
Memorysteuerung (Mehrfaches automatisches Anfahren einer Position zur Menschenrettung),
Schnelleinstieg,
Ampelschaltung im Leiterpark,
LED Beleuchtung rundum,
Besonderheit: Rescue Loader beispielsweise zur Rettung adipöser Personen, Aufnahmelast bis zu 500kg.


Bericht: Daniel Roemer, Pressesprecher Stadtfeuerwehr Lüneburg
Bild: Daniel Roemer, Pressesprecher Stadtfeuerwehr Lüneburg
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