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Verpuffung in einer Werkstatt mit vermissten Personen

So lautete die Meldung des Szenarios für die dritte unser vier jährlichen Wehrübungen. Bei der heutigen Übung lag das Hauptaugenmerk darauf, die vermissten Personen schnellstmöglich ausfindig zu machen und zu retten. Gleichzeitig musste die Brandbekämpfung begonnen und eine Wasserversorgung – in diesem Fall eine Wasserführung über weite Strecken – realisiert werden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Gelände einer ehemaligen Spedition stellte sich heraus, dass die betroffene Werkstatt stark verqualmt war. Verschärft wurde die Lage durch im Gebäude gelagerte Gefahrgüter wie Treibstoffkanister und Gasflaschen. Während die ersten beiden Trupps unter Atemschutz sich den Herausforderungen im Inneren widmeten, wurde außerhalb zunächst eine unabhängige Wasserversorgung hergestellt. Hier stellte sich jedoch schnell heraus, dass der nächste Hydrant defekt war und das Wasser somit nun über eine längere Distanz gefördert werden musste. Diese Art der Wasserversorgung ist sehr personal-, material- und zeitintensiv, wurde von den Kameraden jedoch schnell und effizient hergestellt. Parallel dazu wurde auch die Drehleiter in Stellung gebracht und mit ihr die Lagebestimmung und Gefahrenerkennung von oben durchgeführt. Dabei wurde auch eine weitere vermisste Person auf einem Nebengebäude entdeckt und gerettet.
Während der eine Trupp im Inneren des Gebäudes in der Zwischenzeit einige Gefahrgüter aus dem Gebäude bringen und das Feuer hatten löschen können, stieß der andere Trupp auf die vermisste Person, welche unter einem Fahrzeug eingeklemmt war. Bevor der Drucklüfter die Werkstatt entraucht hatte, musste die Befreiung mittels Hebekissen unter Minimalsicht durchgeführt werden, bevor die Rettung aus dem Gebäude erfolgen konnte.
Auch diese Übung zeigte wieder einmal, wie wichtig jedes Mitglied der Feuerwehr im Einsatz bei der Bewältigung aller vorhandenen Aufgaben ist.


Bericht: Presseteam Bardowick
Bild: Jessica Weidemann



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