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5000 aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Harburg erhalten kurzfristig Impfangebot!

Vom 1. Mai an sollen alle aktiven Feuerwehrleute des Landes Niedersachen Termine in Impfzentren bekommen, um sich gegen das COVID19-Virus immunisieren zu lassen. Das hatte das Niedersächsische Innenministerium am vergangenen Dienstag bekannt gegeben. Verantwortliche hatten bereits seit Wochen gefordert, dass die Rettungskräfte von Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren schneller immunisiert werden sollten. Bei Einsätzen bei Verkehrsunfällen oder Tragehilfen für den Rettungsdienst lässt sich ein enger Kontakt zu Betroffenen naturgemäß nicht verhindern. Zudem ruht der Übungsdienst in den Feuerwehren mit einer kurzen Unterbrechung im letzten Sommer seit über einem Jahr.

Kreisbrandmeister Volker Bellmann hatte sich mit Erfolg beim Landkreis Harburg nachdrücklich für eine rasche Durchführung der Impfungen eingesetzt. „Nach jetzt 13 Monaten, kommen wir an eine Grenze, an der die mangelnde Übung ein Sicherheitsdefizit darstellt und die Abarbeitung der gestellten Einsatzaufträge problematisch werden kann“, so der Kreisbrandmeister in einem Schreiben an den Landkreis.

Erfreulicherweise stieß er mit seinem Anliegen bei der Kreisverwaltung auf offene Ohren und erhielt schnell eine Zusage für eine konzertierte Aktion, die am vergangenen Wochenende startete.

„Ich freue mich sehr, dass wir den hochengagierten ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und –männern im Landkreis Harburg ein frühzeitiges Impfangebot ermöglichen und ihre Sicherheit im Einsatz damit deutlich erhöhen können. Für mich ist das auch ein Zeichen der Wertschätzung für die unermüdliche Arbeit unserer Feuerwehren, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitstehen, um für die Sicherheit der Menschen im Landkreis Harburg zu sorgen. “, so Landrat Rainer Rempe zum Impfstart für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis.

In enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, den Johannitern, dem DRK und sämtlichen Gemeinde- und Stadtbrandmeistern wurde ein Konzept erarbeitet, um den Brandschützern aus den zwölf Gemeinden und Städten des Landkreises möglichst rasch ein Impfangebot machen zu können. „Wir wollten vermeiden, dass sich die einzelne Feuerwehrfrau oder der einzelne Feuerwehrmann selber um einen Impftermin bemühen und eventuell noch längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen“, so Kreisbrandmeister Bellmann. Das Konzept sieht vor, dass bereits ab dem 2. Mai die ersten Impfungen stattfinden und die Erstimpfungen am 15. Mai abgeschlossen sind. „Wir nehmen mit diesem Konzept im nordöstlichen Teil des Landes Niedersachsen eine Vorreiterrolle ein“, verkündete der Kreisbrandmeister stolz.

Bereits an diesem Wochenende konnten im Buchholzer Impfzentrum des Landkreises die ersten Feuerwehrleute ihre Erstimpfung erhalten. Am nächsten Wochenende startet dann auch im durch das DRK betriebenen Impfzentrum in Winsen die Impfung für die Feuerwehrleute.

In Buchholz waren am Sonntag die Feuerwehrleute aus Buchholz, den Gemeinden Neu-Wulmstorf und Rosengarten sowie den Samtgemeinden Hollenstedt und Tostedt an der Reihe. Im Halbstundentakt wurde jeweils in Gruppen zu fünfzig Personen der Impfprozess durchlaufen. Dank der hervorragenden Organisation durch die Johanniter Unfallhilfe, die das Buchholzer Impfzentrum betreibt und der exzellenten Vorbereitung durch die Stadt- und Gemeindebrandmeister, waren die kleinen Nadelstiche bereits nach wenigen Minuten erfolgt und nach der obligatorischen Wartezeit von fünfzehn Minuten konnten die Frauen und Männer bereits den Heimweg antreten.

Landrat Rainer Rempe, Kreisbrandmeister Volker Bellmann, seine Stellvertreter Sven Wolkau und Torsten Lorenzen, sowie die stellvertretenden Abschnittsleiter Michael Bulst und Jonny Anders machten sich in Buchholz ein Bild der Impfaktion und ließen sich von der Leiterin des Impfzentrums Nadine Fischer und ihrer Stellvertreterin Annika Stegelmann sowie von Johanniter-Kreisbereitschaftsführer Alexander Jansen und DRK-Vizepräsident im Kreisverband Harburg Jan Bauer die Abläufe im Impfzentrum erklären. Sie zeigten sich beeindruckt vom reibungslosen Ablauf und bedankten sich für die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit.

In sechs Wochen wird dann die notwendige zweite Impfung stattfinden. „Wir hoffen, dass wir ab Mitte Juli sukzessive wieder den wichtigen Übungsdienst in den Feuerwehren auf Orts-, Gemeinde- und Landkreisebene aufnehmen können“, so Kreisbrandmeister Bellmann. Voraussetzung hierfür sei, dass sich mindestens 75% der Feuerwehrleute impfen lassen. Nach den bisher vorliegenden Anmeldungen wird diese Marke deutlich überschritten werden.


Bericht: Mathias Wille, KPW-V Lk.Harburg
Bild: Mathias Wille, KPW-V Lk.Harburg



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