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47 (!) Feuerwehranwärter bestehen Grundlehrgang in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel

FIT für den Einsatzdienst der Feuerwehr
47 (!) Feuerwehranwärter bestehen Grundlehrgang in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. (SK) Gemäß unserem Motto „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ haben sich 47 Feuerwehranwärter aus allen Ortsfeuerwehren der Einheitsgemeinde Bienenbüttel beim Ausbildungslehrgang „Truppmann Teil 1“ zu neuen Einsatzkräften der Feuerwehr ausbilden lassen. Ziel der Truppmannausbildung ist die Befähigung von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in Truppmannfunktion (2 Personen / Einsatzkräfte). Dieser Grundlehrgang ist der Anfang jeder Feuerwehrkarriere und Voraussetzung für jeden, der im Team der Einsatzabteilung ehrenamtliche Aufgaben übernehmen möchte.

Das dieser Lehrgang so überhaupt stattfinden konnte, ist dem Leiter des Fachbereichs Ausbildung der Gemeindefeuerwehr Markus Eisele zu verdanken, der im Vorfeld mit der Gemeinde- und Kreisfeuerwehr im Detail klären musste, wie der sehr große Ausbildungslehrgang, mit Anfangs 50 Teilnehmern, unter den Bedingungen der COVID-19 Pandemie sicher durchzuführen ist. Galt es doch u.a. sicher zu stellen, dass die fünf Ausbildungsgruppen a. max. 10 Personen sich während der 15-tägigen Ausbildung nicht durchmischen. So fanden die Termine der praktischen Ausbildung an drei unterschiedlichen Standorten in der Einheitsgemeinde statt. Die theoretische Ausbildung wurde vom Gemeindeausbildungszentrum in Bienenbüttel in die große Dorfscheune nach Edendorf verlegt. Dort war genug Platz um u.a. die Abstandsregeln einhalten zu können.

„Trotz der einen oder anderen Einschränkung war die Motivation unter allen Teilnehmern sehr groß“, so Eisele.

Die insgesamt 12 Ausbilder vermittelten den Teilnehmern in ca. 40 Stunden unter anderem theoretische Kenntnisse zu Rechtsgrundlagen, Verbrennen, Löschen und Löschmitteln oder zur Fahrzeug- und Gerätetechnik der Feuerwehr. In der praktischen Ausbildung wurde der Umgang an den Geräten geschult, sowie alle Grundbegriffe des Löschangriffs praktisch erprobt.

Unter den Teilnehmern waren nicht nur Mitglieder der Jugendfeuerwehren, sondern auch sehr viele Quereinsteiger die sich für die ehrenamtliche Arbeit entschieden haben. Die meisten von ihnen sind Neubürger aus den neuen Baugebieten in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel. Dies zeigt wie wichtig es doch ist, Wohnraum sowie Bauplätze für Neubürger in der Gemeinde vorzuhalten.

Zum Abschluss mussten sich alle Teilnehmer einer 3-stündigen Prüfung der Prüfungskommission des LK Uelzen stellen. Am Ende konnten sich nicht nur die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung, sondern auch die der praktischen Übungen sehen lassen. Davon überzeugt haben sich u.a. auch der Bürgermeister Dr. Merlin Franke und Gäste von Rat und Verwaltung sowie der Fw. Abschnittsleiter Nord und 1. Stellv. Kreisbrandmeister Torben Knaack, das Team Gemeindebrandmeister und auch die jeweiligen Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehren.

Kreisausbildungsleiter Stefan Stanke hob noch einmal hervor, dass es in seiner Laufbahn bisher keinen so personell stark besetzten Lehrgang im Landkreis Uelzen gab.

Am Ende bedankte sich Lehrgangsleiter Eisele ganz herzlich u.a. bei allen Ausbildern für die gute Zusammenarbeit sowie bei der Dorfgemeinschaft Edendorf für die Bereitstellung der Dorfscheune. „Wenn wir diese Bedingungen nicht gehabt hätten, hätte dieser Lehrgang in diesem Jahr ebenfalls nicht stattfinden können“, so Eisele.

Mit dem Lernen ist aber längst nicht Schluss, denn ab nun wird das Erlernte in den einzelnen Ortsfeuerwehren während der zweijährigen, 80-stündigen, Standortausbildung vertieft und erweitert. Parallel dazu können in den zwei Jahren fachbezogene Lehrgänge wie z.B. Sprechfunker, Maschinist oder Atemschutzgeräteträger besucht werden.


Bericht: Stefan Kommert - Pressesprecher Gemeinfeuerwehr Bienenbüttel
Bild: Stefan Kommert - Gemeindefeuerwehr Bienenbüttel
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