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Abgerutschter Hang und Baum in Lauenburg

Unter dem Stichwort: "Baum auf Straße" rückten am Mittwochmorgen Kdow, HLF und Drehleiter in die Lauenburger Hafenstraße aus. Ersten Angaben zufolge war ein größerer Baum vom Hang nahe der Schleuse auf die B 209 gestürzt.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Ein massiver Baum lag quer über die Fahrbahn, eine Durchfahrt war nicht mehr möglich und der Verkehr staute sich bereits. Augenzeugen berichteten der Feuerwehr: "dass sich der Hang plötzlich in Bewegung gesetzt hatte und mit ihm auch der Baum umstürzte." Bei einer Lageerkundung durch den Stellv. Wehrführer bestätigte sich dies.

Auf einer Fläche von rund 30x50m war der Hang abgerutscht. Auf der losgelösten "Scholle" standen zwei weitere große Bäume, welche jederzeit umstürzen konnten. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Aufgrund der komplexen Lage und des nicht auszuschließenden weiteren abrutschen des Steilhangs wurde ein Fachberater vom THW sowie Verantwortliche der Stadt Lauenburg hinzugezogen. Die Lage wurde laufend neu beurteilt. Der große Wurzelteller des bereits umgestürzten Baumes stabilisierte die darüberliegende Scholle.

Sollte der Baum nun also geräumt werden, drohte ein weiteres Abrutschen des Hanges samt Umstürzen der darauf stehenden Bäume. Eine große Gefahr für alle Einsatzkräfte. Nach einer Lagebesprechung wurden weitere Maßnahmen eingeleitet, loses Material wurde bereits von der Straße entfernt, um die Stolpergefahr zu minimieren.

Die Seilwinde des Lauenburger HLF wurde angeschlagen. Nun sollte kontrolliert versucht werden, den umgestürzten Baum den Hang hinunterzuziehen. Doch dies gelang nicht. Zur Unterstützung rückte nun das THW Lauenburg an. Mit 2 Seilwinden gelang es nun den mehrere Tonnen schweren Koloss in Bewegung zu setzen. Baumstumpen am Hang stoppten den Wurzelteller jedoch erneut. Wieder wurde die Lage neu beurteilt.

Neue Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Die noch immer auf der Erdscholle stehenden Bäume stellten weiterhin eine große Gefahr da. Oberhalb der Abbruchstelle machten sich Mitglieder der Feuerwehr, ausgerüstet mit einer Absturzsicherung fertig für den Einsatz. Sie sollten das Drahtseil einer hinzugezogenen Forstwinde anschlagen um den Baum kontrolliert umzustürzen. Doch die Abbruchkannte war so steil, dass es keine Möglichkeit gab, fußläufig auf die Erdscholle zu gelangen.

Schließlich wurde ein Tele Kran samt Arbeitskorb zur Einsatzstelle beordert. Das THW Mölln rückte an, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Der nun schon seit 5 Stunden andauernde Einsatz zog sich weiter. Ein Ende war noch nicht abzusehen. Mit Hilfe des Arbeitskorb wurde das Drahtseil schließlich in luftiger Höhe an einem der Bäume befestigt. Schließlich musste der Kran wieder abgerüstet werden, um ihn aus dem Gefahrenbereich zu fahren.

Anschließend zog die Winde an und brachte den ersten Baum zu Fall. Anschließend wurde der Kran erneut in Stellung gebracht, um auch am 2. Baum das Drahtseil zu befestigen. Schließlich lag auch dieser Baum. Der abgerutschte Hang war noch immer eine große Gefahr, jedoch bis dahin in seiner Position geblieben. Mittlerweile war es dunkel geworden. Arbeiten am Hang waren in der Dunkelheit zu gefährlich. Die Straße wurde durch den Bauhof für Fahrzeuge und Fußgänger voll gesperrt. Am nächsten Morgen sollen die Arbeiten zur Sicherung des Hanges fortgesetzt werden.

Bürgerinformation der Stadt Lauenburg/Elbe:

Vollsperrung B 209 / Hafenstrasse


Durch einen abgegangenen Baum und der Gefahr einer Hangrutschung bleibt die Hafenstraße / B 209 in Lauenburg/Elbe in Höhe der Schleuse weiterhin sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger gesperrt.

Laut jetzigem Stand werden die Arbeiten voraussichtlich mindestens bis Freitag, den 16.02.2024, 18:00 Uhr andauern. Genaue Prognosen sind jedoch nach wie vor nicht möglich.

Stadt und Baumsachverständige sind vor Ort und bewerten die Lage fortlaufend.

LKW und PKW müssen großräumig bereits in Niedersachsen und an der B 5 nach Geesthacht umgeleitet werden.

Aus Richtung Niedersachsen kommt man nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Elbbrücke.

Die Fahrt über die Elbbrücke in Richtung Niedersachsen ist über die Straße Großer Sandberg, Lauenburg/Elbe möglich für Kraftfahrzeuge bis 7,5 t.

Um die Lauenburger Altstadt nicht mehr als notwendig zu belasten, wird an alle Verkehrsteilnehmer appelliert, sich an die Verkehrsbeschränkungen zu halten.

Die Poller in der Elbstraße in Lauenburg/Elbe wurden abgesenkt, so dass der innerörtliche PKW-Verkehr noch durch die Altstadt geleitet werden kann.

Die Elbstraße wird als Einbahnstraße in Richtung Westen vom Ruferplatz bis Elbschifffahrtsmuseum eingerichtet.

Die Straße Großer Sandberg bleibt Einbahnstraße in Richtung Süden. Die Tonnenbegrenzung wird teilweise aufgehoben (7,5 t), damit auch die Gewerbebetriebe erreichbar bleiben.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) werden lediglich die Buslinie 338 zum Bahnhof führen. Die Buslinie 138 fährt bis zur Haltestelle „Bei der Palmschleuse“ und bedient nicht den Lauenburger Bahnhof.


Bericht: Feuerwehr Lauenburg / Stadt Lauenburg
Bild: Feuerwehr Lauenburg



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