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Brandursache im Klinikum Uelzen vom 04.01.2024


Brandstiftung eines Patienten wahrscheinliche Ursache, weitere Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung

Im Zusammenhang mit dem Brand im Klinikum in Uelzen vom 04.01.2024, aufgrund dessen fünf Personen starben und mehrere Menschen verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Lüneburg am gestrigen Tage im betroffenen Krankenhaus einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass ursächlich für die Brandentstehung eine Feuerlegung durch einen psychisch auffälligen Patienten gewesen sein dürfte. Dieser kam aufgrund des Brandgeschehens selbst zu Tode, sodass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren nicht mehr geführt werden kann.

Daneben besteht aber der Anfangsverdacht, dass Verhalten Dritter für die tragischen Folgen der Brandlegung mitverantwortlich sein könnte. Deswegen führt die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt u.a. wegen des Vorwurfes der fahrlässigen Tötung. In diesem Zusammenhang ist insbesondere zu prüfen, ob vorhandene Brandschutzmaßnahmen ausreichend waren.

In diesem Ermittlungsverfahren wurden nun aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Lüneburg im Klinikum in Uelzen insbesondere Unterlagen sichergestellt sowie Daten gesichert. Diese sind nun auszuwerten. Die Sicherstellung erfolgte unter voller Kooperation der Mitarbeiter und Verantwortlichen des Krankenhauses.

Weitere Angaben zur Brandentstehung und den im Raum stehenden Vorwürfen werden zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht erfolgen.

Allein der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung jeder Beschuldigte als unschuldig zu gelten hat.

Text:

Staatsanwalt Jan Christoph Hillmer
Stellvertretender Pressesprecher Staatsanwaltschaft Lüneburg


Bericht: Jan Christoph Hillmer, Staatsanwalt
Bild: Feuerwehr Uelzen



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