Florian ZuSa

Das Feuerwehrmagazin bei Radio ZuSa
Auch die Feuerwehren Laßrönne, Hoopte und Winsen übten die Eisrettung - Geübt wurde auf dem Hugo-Wobbe Brack in Laßrönne
vor 1 Woche

Nach dem bereits die Tönnhäuser Wehr in Zusammenarbeit mit der DLRG die Rettung von eingebrochenen Personen aus dem Eis geübt hat, führten diesmal die Feuerwehren Laßrönne, Hoppte und Winsen diesen besonderen Dienst auch durch. Mit von der Partie war auch diesmal die DLRG. Geübt wurde die Rettung über Steckleiterteile, dem Schlauchboot mit Eisschlitten und der Schleifkorbtrage. Dazu wurde auf dem zugefrorenen Brack ein Loch in das Eis geschnitten.

Ein Mitglied des DLRG stieg mit einem Überlebensanzug und mit Leinen gesichert in das Loch. Jetzt wurde mit den verschiedenen Geräten die Rettung der Person geprobt. Außerdem wurde die Übungsstelle am Brack von der Feuerwehr ausgeleuchtet. Die Feuerwehrleute gingen mit Leinen gesichert mit den Steckleiterteilen über das Eis zu der Person vor. Als nächstes wurde die Rettung mit dem Schlauchboot, sowie dem Eisschlitten geprobt.

Auch die Rettung mit der Schleifkorbtrage war ein Teil der Übung. Die Feuerwehrleute waren nicht nur mit Leinen gesichert, sondern trainierten bei dieser Übung auch mit Überlebensanzügen. Nach der Übung waren sich alle Beteiligten einig, dass man wichtige Erkenntnisse gewonnen habe. Immer wieder kann es trotz behördlichen Warnungen das Eis von zugefrorenen Gewässern nicht zu betreten zu Einsätzen kommen, bei dem eingebrochene Personen zu retten sind.

Text: Burkhard Giese, SPW FF Stadt Winsen/Luhe