Florian ZuSa

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Feuerwehreinsatz an den berufsbildenden Schulen in Stade
vor 1 Monat

Zu einem größeren Feuerwehreinsatz kam es am Montag Vormittag an den berufsbildenden Schulen in Stade.Gegen 10.00 Uhr war ein zunächst unbekannter Stoff in einer der Toiletten in der Luft und sorgte bei drei Schülerinnen und einer Lehrkraft für Unwohlsein und Reizungen.Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle setzte sofort vier Rettungswagen, die beiden Züge der Ortsfeuerwehr Stade und von der Kreisfeuerwehr die Gruppen „Messen&Spüren“, „Dekontamination“ und den „Führungsdienst Umwelt“ zur Schule in Marsch. Etwa 70 Einsatzkräfte fanden sich vor Ort ein.

Dort wurden die vier Betroffenen sofort vom Rettungsdienst versorgt und behandelt. Alle vier wurden leicht verletzt, die drei Schülerinnen wurden danach vorsichtshalber zu weiteren Untersuchungen in das Elbe-Klinikum Stade gebracht. Um eine weitere Ausbreitung in die Flure und Klassenräume zu verhindern und auch, um nicht noch andere Personen dem Stoff auszusetzen, wurde angeordnet, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in den Klassenräumen zu belassen.

Sicherheitshalber in Schutzanzügen und unter Atemschutz nahmen jetzt Feuerwehrleute Messungen in und um die betroffene Toilette vor, diese Messungen verliefen negativ, da sich der Stoff mittlerweile wahrscheinlich verflüchtigt hatte. An der Einsatzstelle verdichteten sich inzwischen Hinweise, dass es sich möglicherweise um Reizgas oder Tierabwehrspray gehandelt haben könnte. Mit diesen Informationen hat die Polizei noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Mit Beendigung der Messungen konnten alle die Klassenräume verlassen und den normalen Schulbetrieb wieder aufnehmen.

Text: Stefan Braun, Stadtfeuerwehrpressewart FF Stade