Florian ZuSa

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Fünf Einsätze am Tag für die Feuerwehr Stade und eine der kürzesten Alarmfahrten
vor 1 Monat

Zu fünf Einsätzen musste die Stader Feuerwehr am Montag ausrücken. Kurz vor 13.00 Uhr wurde die Drehleiter des Zuges I zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand nach Drochtersen alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht benötigt werden würde und so wurde die Alarmfahrt abgebrochen.

Gegen 13.30 Uhr ging der nächste Alarm ein, es brannte in der Toilette am Bahnhofparkhaus.

Um 18.30 Uhr ließ die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wieder von sich hören. Bei dem Werkzeug- und Baubeschlaghändler Trabandt brannte es im ersten Stock einer Lagerhalle. Die Firma liegt genau gegenüber des Feuerwehrhauses Hansestraße und damit hatte die Feuerwehr eine der kürzesten Einsatzfahrten jemals. Fahrzeuge und Gerät mussten nur über die Straße und die Einsatzkräfte nutzten den feuerwehreigenen Hydranten. Im Obergeschoss der Halle brannte es in einem Lagerraum und die Feuerwehrleute gingen sofort mit Atemschutz zum Brandherd vor. Da die Lage zunächst unübersichtlich war, wurde auch der Zug II zur Einsatzstelle beordert, so dass zirka 60 Kräfte vor Ort waren, und gemeinsam wurde das Brandgut ins Freie gebracht. Anschließend wurde die Halle und das Obergeschoss belüftet. Der Brandschaden wird auf etwa 15.000,- Euro geschätzt. Bezüglich der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Noch während im Feuerwehrhaus die Fahrzeuge wieder aufgerüstet wurden, kam der nächste Einsatz. Rauchentwicklung in einem Haus am Schiffertorkreisel. Beim Begehen der Dachgeschosswohnung wurde jedoch kein Brand festgestellt, sondern der abwesende Bewohner hatte einen Schlauch aus einem Fenster gehängt, aus dem heißes Wasser lief. Hier war kein Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

Ebenso wenig wie bei der Einsatzlage „Essen auf Herd“ in der benachbarten Kalkmühlenstraße. Auch hier war mit wenigen Handgriffen die Gefahr beseitigt.

Text: Stefan Braun, Pressesprecher Feuerwehr Stade