Ins Eis eingebrochen und nun? – Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DLRG
vor 6 TagenHittfeld. Mit über 50 Einsatzkräften übten die Seevetaler Ortsfeuerwehren Hittfeld und Glüsingen, zusammen mit der DLRG Seevetal und Buchholz am an einem Teich in Hittfeld die verschiedenen Methoden der Eisrettung.
Ausgearbeitet wurde sie vom DLRG Gruppenführer Nico Büchner
Ziel muss es sein, die im Eis eingebrochene Person so schnell wie möglich aus dem Wasser zu bekommen, da eine Unterkühlung sehr schnell lebensbedrohlich werden kann. Damit das im Ernstfall schnell und routiniert klappt, sind solche Übungen unerlässlich. Beübt wurden vier Methoden der Rettung von Personen, die ins Eis eingebrochen sind.
Die Methode mit einem Schlauchboot auf dem Eis bis zur Unglücksstelle zu gelangen um die verunglückte Person zu retten, dann mit einem Eisrettungsschlitten. Das ist eine Art „Luftmatratze“, mit der man sich zur Einsatzstelle vorschieben kann.
Es wurden aber auch die Möglichkeiten genutzt, die jede Feuerwehr dabei hat: Schlauch und Leiter.
Um die Auflagefläche auf dem Eis zu vergrößern und so das Gewicht besser zu verteilen, nutzen die Feuerwehren auch Leitern um zu dem Verunglückten zu gelangen. Es gibt auch die Möglichkeit einen mit Luft befüllten Feuerwehrschlauch vom Ufer aus zu der im Eis eingebrochenen Person vorzuschieben, damit diese sich am Schlauch festhalten kann und so ans Ufer gezogen wird.
Die Feuerwehren weisen nochmals darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen auf Seen und Flüssen derzeit lebensgefährlich ist.