Traditionelles Anbooten der Feuerwehr-Boote an der Elbe
vor 1 MonatAm Sonntag, den 10. Mai, fand das traditionelle Anbooten der Feuerwehr-Bootseinheiten im Landkreis Lüneburg statt. Die langjährige Traditionsveranstaltung wird seit vielen Jahren länderübergreifend durchgeführt und dient insbesondere dem Austausch sowie dem gemeinsamen Training der Einsatzkräfte auf dem Wasser.
In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von der Feuerwehr Barum ausgerichtet. Da die Gewässer rund um Barum für eine größere Übung mit mehreren Booten nicht ausreichend Platz bieten, wurde das Anbooten an die Elbe nach Tespe verlegt. Zahlreiche Bootsmannschaften aus dem Landkreis Lüneburg sowie benachbarter Regionen nahmen an der Veranstaltung teil. Neben dem Gewässerschutzzug und dem Ölwehrzug des Landkreises Lüneburg beteiligten sich auch Kräfte der Feuerwehr Scharnebeck. Darüber hinaus waren Einheiten aus Lauenburg in Schleswig-Holstein sowie aus Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern vertreten.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten zu stärken und den persönlichen Austausch zwischen den Einsatzkräften zu fördern. Gerade an der Elbe ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit im Einsatzfall besonders wichtig. Einsätze auf dem Wasser machen nicht an Landesgrenzen halt – deshalb ist es entscheidend, dass sich die Mannschaften kennen und eingespielt zusammenarbeiten können.
Im Rahmen des Anbootens mussten die Besatzungen verschiedene Geschicklichkeitsübungen absolvieren. Dazu gehörte unter anderem das Retten von Personen aus dem Wasser. Für die Maschinisten wurde außerdem ein abwechslungsreicher Parcours aufgebaut, bei dem präzises Manövrieren gefragt war.
Besonderes Geschick erforderte die Übung „Heißer Draht“ auf dem Wasser: Zwei Boote mussten mit einem gespannten Seil eine komplette Runde um ein drittes Boot fahren. Die Besatzung des mittleren Bootes hielt dabei einen großen Ring, durch den das Seil geführt wurde. Ziel war es, den Ring während der gesamten Fahrt nicht zu berühren – jede Berührung führte zu Strafpunkten.
Nach den Übungen klang die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Beisammensein in kameradschaftlicher Atmosphäre aus. Dabei nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit zum Austausch über Erfahrungen, Technik und gemeinsame Einsätze.
Die Kreisfeuerwehr Lüneburg bedankt sich bei der Feuerwehr Barum für die Organisation sowie bei allen teilnehmenden Kräften für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.